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Fahrtkosten zum Arzt von der Steuer absetzen 2026

Fahrtkosten zum Arzt absetzen: Wann Krankheitsfahrten als außergewöhnliche Belastung zählen, welche Pauschale gilt und wie Sie sie in der Steuererklärung eintragen.

Dino Lalic
Dino LalicGründer & Geschäftsführer · katew.de
02. Juni 20268 Min. Lesezeit
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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Bei medizinischen Fragen wende dich an deinen Arzt, bei rechtlichen Fragen an deine Krankenkasse oder eine fachkundige Beratungsstelle. Die Inhalte sind sorgfältig recherchiert (Stand: Juni 2026, Quellen siehe Artikelende), können sich aber jederzeit ändern. katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten. Qualifizierte Krankentransporte (KTW/RTW) und Notfälle bitte über 19222 bzw. 112.

Auf einen Blick
  • Medizinisch veranlasste Fahrten zu Arzt, Therapie oder Apotheke zählen als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG.
  • Für den PKW erkennt das Finanzamt in der Regel 0,30 Euro je Kilometer an (Hin- und Rückfahrt).
  • Es wirkt sich nur der Teil aus, der über der zumutbaren Eigenbelastung liegt.

Selbst getragene Fahrtkosten zum Arzt lassen sich in der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Dieser Ratgeber zeigt, was zählt und wie Sie es eintragen. Dies ist eine allgemeine Information und keine Steuerberatung.

Wann sind Arztfahrten absetzbar?

Absetzbar sind medizinisch notwendige Fahrten, die Sie selbst getragen haben, etwa zu Arzt, Klinik, Therapie oder Apotheke. Von der Krankenkasse erstattete Fahrten zählen nicht, da Sie sie nicht selbst getragen haben.

Wie viel können Sie ansetzen?

Bei Nutzung des eigenen PKW erkennt das Finanzamt für Krankheitsfahrten regelmäßig 0,30 Euro je gefahrenem Kilometer an, für die tatsächliche Hin- und Rückfahrt. Bei Bus und Bahn zählen die tatsächlichen Ticketkosten. Taxikosten werden anerkannt, wenn die Fahrt anders nicht zumutbar war.

Zumutbare Eigenbelastung

Außergewöhnliche Belastungen wirken sich erst aus, wenn sie die zumutbare Eigenbelastung nach § 33 Abs. 3 EStG übersteigen. Deren Höhe hängt von Einkommen, Familienstand und Kinderzahl ab. Sammeln Sie deshalb alle Krankheitskosten eines Jahres.

So tragen Sie es ein

Die Fahrtkosten gehören in die Anlage Außergewöhnliche Belastungen der Steuererklärung, zusammen mit den übrigen Krankheitskosten. Führen Sie eine Aufstellung mit Datum, Ziel, Anlass und Kilometern und bewahren Sie Belege auf. Was die Kasse trägt, steht unter Krankenfahrt Kosten und Zuzahlung.

FAQ

Kann ich Fahrtkosten zum Arzt von der Steuer absetzen?

Ja, als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG, soweit die Fahrt medizinisch veranlasst und selbst getragen wurde.

Wie viel pro Kilometer erkennt das Finanzamt an?

Für den eigenen PKW in der Regel 0,30 Euro je Kilometer für die tatsächliche Hin- und Rückfahrt.

Was ist die zumutbare Eigenbelastung?

Ein einkommensabhängiger Eigenanteil. Erst darüber hinausgehende Kosten mindern die Steuer.

Wo trage ich die Fahrtkosten ein?

In die Anlage Außergewöhnliche Belastungen, gemeinsam mit den übrigen Krankheitskosten.

Fazit

Selbst getragene Fahrtkosten zum Arzt sind als außergewöhnliche Belastung absetzbar. Sammeln Sie alle Krankheitskosten, da nur der Teil über der zumutbaren Eigenbelastung wirkt. Im Zweifel hilft eine Steuerberatung.

Hinweis: katew ist eine unabhängige Vermittlungsplattform für nicht-medizinische Krankenfahrten (Taxi/Mietwagen, sitzend, Rollstuhl, Tragestuhl, einfache Liegendfahrt). katew betreibt keine Fahrzeuge, führt keine qualifizierten Krankentransporte oder Rettungsfahrten durch und gibt keine medizinische Beratung.

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