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Krankenfahrt Kosten 2026: Was zahlt die Kasse?

Krankenfahrt Kosten 2026: Taxitarife, Zuzahlung, Eigenanteil und Selbstzahler-Preise im Überblick, plus Tipps, wie Sie Fahrtkosten senken.

Dino Lalic
Dino LalicGründer & Geschäftsführer · katew.de
18. Mai 20268 Min. Lesezeit
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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Bei medizinischen Fragen wende dich an deinen Arzt, bei rechtlichen Fragen an deine Krankenkasse oder eine fachkundige Beratungsstelle. Die Inhalte sind sorgfältig recherchiert (Stand: Mai 2026, Quellen siehe Artikelende), können sich aber jederzeit ändern. katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten. Qualifizierte Krankentransporte (KTW/RTW) und Notfälle bitte über 19222 bzw. 112.

Auf einen Blick
  • Krankenfahrt Kosten richten sich nach Taxitarif, Strecke und Beförderungsart.
  • Mit Verordnung zahlt die Kasse; Versicherte tragen nur 5 bis 10 € Zuzahlung pro Fahrt.
  • Ohne Verordnung sind Sie Selbstzahler, ein Preisvergleich lohnt sich.
  • katew vermittelt nicht-medizinische Krankenfahrten (4 Beförderungsarten) und betreibt keine eigenen Fahrzeuge.

Wie hoch die Krankenfahrt Kosten ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab: Beförderungsart, Strecke, Region und ob eine ärztliche Verordnung vorliegt. Dieser Beitrag erklärt, was die Krankenkasse trägt, welcher Eigenanteil bleibt und welche Preise Selbstzahler erwarten. Rechtsgrundlage der Kostenübernahme ist § 60 SGB V.

Woraus setzen sich Krankenfahrt Kosten zusammen?

Eine nicht-medizinische Krankenfahrt mit Taxi oder Mietwagen wird in der Regel nach dem örtlichen Taxitarif abgerechnet: Grundpreis plus Kilometerpreis, je nach Region ergänzt um Zuschläge (z. B. Rollstuhl- oder Tragestuhlausstattung, Wartezeit). Anhaltspunkte 2026:

BeförderungsartBeispielstreckeRichtwert Gesamtkosten
Sitzend (Taxi)10 km, Stadt~25 bis 40 €
Rollstuhl15 km~45 bis 75 €
Tragestuhl20 km~70 bis 120 €
Einfache Liegendfahrt25 km~90 bis 150 €

Es handelt sich um unverbindliche Richtwerte; verbindlich ist stets das Angebot des jeweiligen Unternehmens. Eine breitere Übersicht bietet der Beitrag Krankentransport Kosten & Preisliste, die Abgrenzung der Arten der Artikel Liegend, sitzend, Tragestuhl.

Mit Verordnung: Was zahlt die Krankenkasse?

Liegt eine genehmigte Verordnung (Muster 4) vor, übernimmt die Krankenkasse die Fahrtkosten weitgehend. Versicherte zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung: 10 %, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro je einfache Fahrt, nie mehr als die tatsächlichen Kosten. Hin- und Rückfahrt zählen getrennt. Wer die Belastungsgrenze erreicht, kann sich befreien lassen. Den Verordnungsweg erklärt der Beitrag Verordnung der Krankenbeförderung.

Ohne Verordnung: Krankenfahrt als Selbstzahler

Ohne Verordnung tragen Sie die Kosten selbst. Hier lohnt sich ein Preisvergleich, denn Tarife und Zuschläge variieren regional deutlich. Eine Vermittlungsplattform wie katew.de holt mit einer Anfrage mehrere Angebote zugelassener Anbieter ein, sodass Sie Konditionen transparent vergleichen können. In Städten wie Köln, Frankfurt oder Stuttgart ist die Auswahl meist besonders groß.

So senken Sie Krankenfahrt Kosten

  • Verordnung frühzeitig ausstellen und genehmigen lassen.
  • Mehrere Angebote vergleichen statt das erstbeste Taxi zu nehmen.
  • Bei wiederkehrenden Fahrten (Dialyse) nach Serien- oder Stammkonditionen fragen.
  • Belastungsgrenze prüfen und ggf. Zuzahlungsbefreiung beantragen.

FAQ: Krankenfahrt Kosten

Was kostet eine Krankenfahrt ohne Verordnung?

Als Selbstzahler richten sich die Kosten nach dem Taxitarif und der Beförderungsart, von rund 25 € für kurze Sitzfahrten bis über 150 € für längere Liegendfahrten.

Wie hoch ist die Zuzahlung?

10 % der Kosten, mindestens 5 €, höchstens 10 € pro Fahrt.

Werden Wartezeiten berechnet?

Viele Anbieter berechnen Wartezeiten gesondert, im Angebot nachfragen.

Zahlt die Kasse auch Begleitpersonen?

Wenn medizinisch notwendig und auf der Verordnung vermerkt, kann eine Begleitperson mit übernommen werden.

Fazit

Die Krankenfahrt Kosten sind mit Verordnung für Versicherte überschaubar, es bleibt nur die Zuzahlung. Ohne Verordnung entscheidet ein guter Preisvergleich über die Höhe des Eigenanteils. Plattformen zur Vermittlung nicht-medizinischer Krankenfahrten schaffen hier Transparenz; die Fahrt selbst übernimmt immer ein zugelassenes Taxi- oder Mietwagenunternehmen.

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