Krankenfahrt in München statt Krankentransport
München ist flächenmäßig groß und medizinisch stark zentralisiert. Zwischen einer Wohnung in Feldmoching und einem Termin in Großhadern liegt eine halbe Stadt. Über katew beschreiben Sie die benötigte Fahrt einmal und erreichen damit konzessionierte Fahrdienste in München, ob sitzend, im Rollstuhl, im Tragestuhl oder liegend.
Wichtig: katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten in München, also sitzende Fahrten, Rollstuhl- und Tragestuhlfahrten sowie einfache Liegendfahrten ohne medizinische Betreuung während der Fahrt. Einen qualifizierten Krankentransport im Sinne des Rettungsdienstrechts, also die Beförderung mit fachlicher Betreuung in einem Krankentransportwagen (KTW), bietet und vermittelt katew nicht. Fordern Sie diesen bitte über die Leitstelle unter der 19222 an. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

Krankenfahrt München, stadtweit anfragen.
Über katew können Sie Fahrten im gesamten Stadtgebiet von München anfragen, auch in den folgenden Bezirken und Stadtteilen. Eine Zusage kann katew nicht geben.
- Altstadt-Lehel
- Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
- Maxvorstadt
- Schwabing-West
- Au-Haidhausen
- Sendling
- Schwanthalerhöhe
- Neuhausen-Nymphenburg
- Bogenhausen
- Berg am Laim
- Trudering-Riem
- Ramersdorf-Perlach
- Obergiesing
- Untergiesing
- Thalkirchen-Solln
- Hadern
- Pasing-Obermenzing
- Aubing-Lochhausen-Langwied
- Allach-Untermenzing
- Moosach
- Milbertshofen-Am Hart
- Schwabing-Freimann
- Feldmoching-Hasenbergl
- Laim
- Sendling-Westpark
So wird in München befördert.
Welche Art infrage kommt, steht auf der ärztlichen Verordnung. Alle vier sind nicht-medizinische Krankenfahrten, also ohne fachliche Betreuung während der Fahrt.

Symbolbild, KI-generiert
Sitzend
Der Regelfall. Fahrgast steigt selbst ein, sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz.

Symbolbild, KI-generiert
Rollstuhl
Der Rollstuhl bleibt unter dem Fahrgast. Verladen wird über Rampe oder Lift, gesichert im Fahrzeug.

Symbolbild, KI-generiert
Tragestuhl
Für Treppen ohne Aufzug. Zwei Personen tragen den Fahrgast im Stuhl bis zum Fahrzeug.

Symbolbild, KI-generiert. Fahrt im Liegen, ohne medizinische Betreuung.
Liegend
Wenn Sitzen aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Ohne medizinisch-fachliche Betreuung während der Fahrt.
Diese Beförderungsarten bieten Fahrdienste in München an
Sitzende Krankenfahrt. Der Regelfall für alle, die gehfähig sind, aber den Weg nicht allein schaffen. In München betrifft das oft Wege quer durch das Stadtgebiet, etwa aus Trudering-Riem oder Pasing-Obermenzing zu einem Termin im Süden oder im Osten von München.
Rollstuhlfahrt. Das Fahrzeug hat Rampe oder Lift, der Rollstuhl wird gesichert, der Fahrgast bleibt sitzen. Für Elektrorollstühle ist die Gewichtsangabe entscheidend, nicht jeder Lift trägt jedes Modell.
Tragestuhlfahrt. Für alle, die die Treppe nicht schaffen. In den Altbaulagen der Maxvorstadt, in Schwabing-West und in der Ludwigsvorstadt ist das ein Alltagsthema, weil dort viele Häuser keinen Aufzug haben und die Treppenaugen eng sind.
Einfache Liegendfahrt. Für Menschen in München, die liegend transportiert werden müssen, deren Zustand aber keine Überwachung erfordert. Genau an dieser Stelle verwechseln viele Krankenfahrt und Krankentransport.
Wo in München die Grenze zum Krankentransport verläuft
Entscheidend ist nicht das Hilfsmittel und nicht die Diagnose, sondern der Betreuungsbedarf während der Fahrt. Wer stabil ist und nur nicht selbst fahren kann, fährt mit einem Fahrdienst. Wer unterwegs Sauerstoff, Überwachung oder eine Infusion braucht, gehört in den qualifizierten Krankentransport, und der läuft in München über die Integrierte Leitstelle unter 19222.
Diese Unterscheidung ist keine Formsache. Sie entscheidet darüber, wer die Fahrt anfordern darf, was sie kostet und wie schnell sie kommt. Für die allermeisten Wege in München, also Kontrolltermine, Dialyse, Bestrahlung, Aufnahme und Entlassung ohne Überwachungsbedarf, ist die Krankenfahrt der richtige und deutlich günstigere Weg.
Dialyse in München, warum die Serienfahrt anders geplant wird
Dialysefahrten sind in München kein Einzelfall, sondern ein Takt: drei Termine pro Woche, oft über Jahre, meist mit festen Uhrzeiten. Die Zentren liegen unter anderem in Sendling, Schwabing und Bogenhausen, gefahren wird aus dem gesamten Stadtgebiet dorthin.
Dafür stellt die Ärztin oder der Arzt in der Regel eine Serienverordnung aus, die mehrere Fahrten abdeckt, statt für jede Fahrt einen neuen Schein zu schreiben. Für den Fahrdienst wird die Tour damit planbar, und für Sie wird sie zuverlässiger, weil dieselben Fahrerinnen und Fahrer den Ablauf kennen: das Stockwerk, den Aufzug, den Weg zur Station.
Drei Dinge lohnen sich beim ersten Gespräch: Klären Sie den Rückfahrt-Ablauf, denn nach der Behandlung ist der Kreislauf oft schwach und Warten besonders unangenehm. Klären Sie, wer informiert wird, wenn die Behandlung länger dauert. Und melden Sie Änderungen im Takt früh, etwa Feiertage oder einen Klinikaufenthalt, damit der Platz in der Tour erhalten bleibt.
Woran sich ein guter Fahrdienst in München zeigt
An der Frage vor der Zusage. Ein eingespieltes Unternehmen will wissen, wie viele Stufen zu überwinden sind, ob ein Aufzug vorhanden und breit genug ist, ob der Fahrgast stehen kann und wie viel Zeit am Ziel eingeplant werden muss. Wer nichts fragt, bringt womöglich das falsche Fahrzeug.
An der Pünktlichkeitslogik. Bei der Verkehrslast in München ist eine Abholzeit ohne Puffer eine Zusage, die niemand halten kann. Seriös ist ein Zeitfenster mit Ansage, nicht eine Minutenangabe.
An der Transparenz. Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz, Haftpflichtversicherung und Personenbeförderungsschein sind Grundvoraussetzungen, kein Bonus. Bei Selbstzahlung gehört die Summe vor die Fahrt.
An der Abgrenzung. Ein Unternehmen, das jeden Auftrag annimmt, auch offensichtliche Rettungsdienstfälle, ist kein Zeichen von Service, sondern von fehlender Sorgfalt.

Die Rolle von katew in München
katew betreibt keine Fahrzeuge und führt keine Fahrten aus. katew ist die Infrastruktur, über die Ihre Anfrage die passenden Betriebe erreicht: Sie geben Abholort, Ziel, Zeitpunkt und Beförderungsart an, die Anfrage geht an konzessionierte Fahrdienste in München und Umgebung, und verbindlich ist die Fahrt, sobald ein Fahrdienst sie bestätigt. Der Vertrag über die Beförderung besteht dann zwischen Ihnen und diesem Fahrdienst.
Was freigeschaltet heißt, lässt sich in zwei Punkten sagen. Erstens: Ohne Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz gibt es keine Freischaltung. Zweitens: Ein Personenbeförderungsschein muss vorliegen und akzeptiert sein, sonst bleibt das Profil unvollständig. Beides legt der Betrieb bei der Aufnahme vor, gesichtet wird meist in wenigen Werktagen. Nicht Gegenstand dieser Sichtung sind Versicherung und Fahrzeuge sowie pflegerische Qualifikationen und die Fahrpraxis im Einzelfall, das wäre eine Zusage, die katew nicht halten könnte. Die Fahrzeugangaben im Profil stammen vom Betrieb.
Die Nutzung ist für Anfragende kostenfrei, vergütet wird katew vom Fahrdienst.
Wer eine Krankenfahrt in München in Gang setzt
Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten regelt den Weg genau. Für München bedeutet das:
- Alles beginnt mit einer ärztlichen Feststellung. Die Fahrt muss im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sein. Diese Feststellung treffen die ärztliche, die zahnärztliche oder die psychotherapeutische Praxis, bei tagesstationärer Behandlung und im Entlassmanagement auch das Krankenhaus.
- Der Grund muss tragen, und er steht auf dem Papier. Termine abstimmen, Befunde erfragen oder Verordnungen abholen sind ausdrücklich keine tragfähigen Gründe. Anerkannt ist in der Regel der direkte Weg zur nächst erreichbaren geeigneten Behandlungsmöglichkeit, und Hinweg und Rückweg werden getrennt geprüft.
- Das Beförderungsmittel wählt nicht der Fahrgast. Es richtet sich allein nach der zwingenden medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall, insbesondere nach Gesundheitszustand und Gehfähigkeit. Taxi oder Mietwagen kommen erst dann in Betracht, wenn Bus, Bahn oder das private Auto aus zwingenden medizinischen Gründen ausscheiden.
- Bei manchen Nachweisen entfällt das Verfahren. Wer Merkzeichen aG, Bl oder H oder Pflegegrad 4 oder 5 bei der Verordnung vorlegt, für den gilt die Genehmigung als erteilt. Bei Pflegegrad 3 kommt eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität hinzu.
- Jetzt erst wird gefahren. Der Betrieb setzt um, was verordnet wurde, und rechnet nach den für ihn geltenden Regeln ab. Über katew erreichen Sie mit einer Beschreibung mehrere konzessionierte Fahrdienste in München.
Vier Dinge liegen bei Ihnen: in der Praxis nach der Verordnung fragen, Merkzeichen oder Pflegegrad bei der Verordnung nachweisen, mit der Krankenkasse klären, ob eine Genehmigung nötig ist, und die Krankenfahrt bestellen.
Wer diese Reihenfolge einhält, spart sich die häufigste Rücklaufschleife: die Krankenfahrt ist bestellt, aber die Verordnung fehlt.
Anlass, Genehmigung, Zuzahlung: die Kostenfrage bei Krankenfahrten in München
Eine Krankenfahrt ab München muss aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sein und im Zusammenhang mit einer Leistung der Kasse stehen. Daraus folgt diese Liste:
- Tagesstationäre Fälle. Diese Krankenfahrten verordnet das Krankenhaus, für Versicherte mit Merkzeichen aG, Bl oder H oder mit Pflegegrad 3, 4 oder 5.
- Aufnahme und Entlassung im Krankenhaus. Diese Krankenfahrten übernimmt die Kasse ohne Genehmigungsverfahren.
- Vor- und nachstationäre Behandlung nach § 115a SGB V. Genehmigungsfreie Krankenfahrt, solange sie einen stationären Aufenthalt verkürzt.
- Ambulantes Operieren. Die Fahrt zur ambulanten Operation ist gedeckt, wenn sie einen stationären Aufenthalt ersetzt.
- Merkzeichen aG, Bl oder H im Schwerbehindertenausweis. Wird er vorgelegt, gilt die Genehmigung als erteilt.
- Einstufung in Pflegegrad 4 oder 5. Der Bescheid wird bei der Verordnung vorgelegt, eine gesonderte Zustimmung entfällt.
- Dialyse, onkologische Strahlentherapie, parenterale onkologische Chemotherapie und Vergleichbares. Anerkannt als ambulante Behandlung mit hoher Behandlungsfrequenz über längere Zeit, genehmigungspflichtig.
- Wenn der Nachweis fehlt. Eine den genannten Fällen vergleichbare Einschränkung genügt, sofern die Behandlung länger läuft.
- Nach §§ 25, 25a und 26 SGB V zählen Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zur ambulanten Behandlung.
- Rettungsfahrten. Übernommen auch ohne Aufnahme. Ein Fahrdienst ist dafür nicht zuständig.
- Nicht über die Verordnung: Reha und Anschlussheilbehandlung. Die Reisekosten regelt die Kasse selbst.
Mit dem eigenen Auto oder mit Bus und Bahn braucht es keine Verordnung, sonst schon: Muster 4, mit dem zwingenden medizinischen Grund. Es bleiben zehn Prozent Zuzahlung je Fahrt, mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Von der Zuzahlung befreit ist, wer die jährliche Belastungsgrenze erreicht hat, zwei Prozent der Bruttoeinnahmen, bei chronischer Krankheit ein Prozent. Die Kostenübernahme einer Krankenfahrt in München entscheidet die Krankenkasse.
Was in München bei jeder angefragten Krankenfahrt identisch ist
Der Unterschied zu einer Runde Telefonate liegt bei einer Krankenfahrt weniger im Ergebnis als im Weg dahin:
- Wer die Krankenfahrt ohne Verordnung bezahlt, sieht die Kosten vorher. Grundlage sind die Sätze, die der Betrieb selbst hinterlegt hat, und die eingegebene Strecke.
- Die Anfrage ist bei allen gleich aufgebaut. Abholort, Ziel, Zeitpunkt, Beförderungsart, Kostenträger, Hinweise. Wer antwortet, antwortet auf denselben Sachverhalt.
- Eine Nummer, zwei Seiten. Was Sie in Ihrem Konto sehen, sieht der angefragte Betrieb unter derselben Kennzeichnung.
- Der Vorgang wird abgeschlossen, nicht offengelassen. Mit der ersten Bestätigung endet er für die übrigen Betriebe. Ohne Bestätigung erhalten Sie eine Nachricht. Ein Anspruch auf eine Zusage besteht nicht.
Die Entscheidung über die Krankenfahrt nimmt das niemandem ab. Nachvollziehbar wird der Weg trotzdem.
