Krankenfahrt in Bochum statt Krankentransport

Bochum liegt mitten im Revier, und die Stadtgrenze spielt im Alltag kaum eine Rolle: Wer in Wattenscheid wohnt, wird manchmal in Essen behandelt, wer in Langendreer wohnt, manchmal in Witten. Über katew beschreiben Sie die benötigte Fahrt ein einziges Mal und erreichen konzessionierte Fahrdienste in Bochum.

Wichtig: katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten in Bochum, also sitzende Fahrten, Rollstuhl- und Tragestuhlfahrten sowie einfache Liegendfahrten ohne medizinische Betreuung während der Fahrt. Einen qualifizierten Krankentransport im Sinne des Rettungsdienstrechts, also die Beförderung mit fachlicher Betreuung in einem Krankentransportwagen (KTW), bietet und vermittelt katew nicht. Fordern Sie diesen bitte über die Leitstelle unter der 19222 an. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

Fragen zur Buchung? +49 69 150 454 09
Zwei Männer in dunkelblauer Uniform stehen vor einem weißen Transporter mit offener Heckklappe
Symbolbild, KI-generiert. Krankenfahrt ohne medizinische Betreuung.
Transportart

Kostenlos und unverbindlich

Krankenfahrt Bochum, stadtweit anfragen.

Über katew können Sie Fahrten im gesamten Stadtgebiet von Bochum anfragen, auch in den folgenden Bezirken und Stadtteilen. Eine Zusage kann katew nicht geben.

  • Mitte
  • Wattenscheid
  • Langendreer
  • Querenburg
  • Wiemelhausen
  • Linden
  • Werne

So wird in Bochum befördert.

Welche Art infrage kommt, steht auf der ärztlichen Verordnung. Alle vier sind nicht-medizinische Krankenfahrten, also ohne fachliche Betreuung während der Fahrt.

Älterer Fahrgast sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, Krankenfahrt im Sitzen in Bochum

Symbolbild, KI-generiert

Sitzend

Der Regelfall. Fahrgast steigt selbst ein, sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz.

Fahrgast im Rollstuhl wird über eine Rampe in ein Fahrzeug gefahren, Rollstuhlfahrt in Bochum

Symbolbild, KI-generiert

Rollstuhl

Der Rollstuhl bleibt unter dem Fahrgast. Verladen wird über Rampe oder Lift, gesichert im Fahrzeug.

Zwei Personen tragen eine Frau im Tragestuhl eine Treppe hinunter, Tragestuhlfahrt in Bochum

Symbolbild, KI-generiert

Tragestuhl

Für Treppen ohne Aufzug. Zwei Personen tragen den Fahrgast im Stuhl bis zum Fahrzeug.

Fahrgast wird liegend auf einer Fahrtrage in ein Fahrzeug verladen, Liegendfahrt in Bochum

Symbolbild, KI-generiert. Fahrt im Liegen, ohne medizinische Betreuung.

Liegend

Wenn Sitzen aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Ohne medizinisch-fachliche Betreuung während der Fahrt.

Zwei Leistungen, die in Bochum oft verwechselt werden

Die eine heißt Krankenfahrt und ist Beförderung. Sie bringt jemanden zum Termin und wieder zurück, ausgeführt von einem Taxi- oder Mietwagenbetrieb mit Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz.

Die andere heißt qualifizierter Krankentransport und ist Versorgung auf dem Weg. Sie wird ärztlich angeordnet, in einem KTW mit fachlichem Personal durchgeführt und über die Leitstelle unter 19222 angefordert.

Getrennt werden beide nicht durch die Diagnose, nicht durch das Alter und nicht durch das Hilfsmittel, sondern durch die Frage, ob unterwegs jemand eingreifen können muss. Wer das für sich beantwortet, weiß in Bochum sofort, wohin die Anfrage gehört. Kontrollen, Nachsorge, Dialyse, Bestrahlung sowie Aufnahme und Entlassung ohne Überwachungsbedarf fallen in aller Regel in die erste Kategorie.

Diese Beförderungsarten stehen in Bochum zur Verfügung

Sitzend. Für alle, die selbstständig oder mit stützender Hand einsteigen.

Im Rollstuhl. Das Fahrzeug hat eine Auffahrrampe, der Stuhl wird arretiert. Bauart, Breite und Gewicht gehören in die Anfrage.

Im Tragestuhl. Für Wohnungen, die nur über eine Treppe erreichbar sind. In den älteren Siedlungen in Werne, Linden und Wiemelhausen fehlt oft der Aufzug.

Liegend ohne Betreuung. Wer nicht sitzen kann und trotzdem keine Überwachung braucht, fährt so.

Verlässlichkeit ist in Bochum eine Frage der Vorbereitung

Ein Fahrdienst, der beim ersten Anruf nur den Termin notiert, wird beim zweiten Anruf dieselben Fragen stellen müssen, die er beim ersten nicht gestellt hat. Genau daran erkennt man, ob ein Betrieb regelmäßig Krankenfahrten fährt oder gelegentlich.

Ein eingespielter Betrieb legt sich ein Bild vom Fahrgast an, nicht von der Adresse: wie er das Haus verlässt, was er an Hilfsmitteln braucht, wie lange er üblicherweise am Ziel bleibt, wer ihn empfängt. Bei der zweiten Fahrt zahlt sich das sofort aus, weil nichts mehr erklärt werden muss.

Daran hängt auch die Frage der Pünktlichkeit. Wer den Fahrgast kennt, weiß, ob der Weg von der Wohnungstür zum Auto zwei Minuten dauert oder zehn, und plant entsprechend. Wer ihn nicht kennt, plant den Durchschnitt und kommt in der Hälfte der Fälle zu spät. Ein Zeitfenster mit Ansage ist deshalb kein Zeichen von Unverbindlichkeit, sondern von Erfahrung.

Fahrgäste mit Demenz, worauf es in Bochum ankommt

Bei Menschen mit Demenz entscheidet auch in Bochum nicht die Technik über eine gelungene Fahrt, sondern der Ablauf. Vier Dinge helfen, und keines davon ist eine medizinische Leistung.

Vertrautheit statt Wechsel. Wenn möglich, sollte derselbe Betrieb und nach Möglichkeit dieselbe Person fahren. Ein bekanntes Gesicht ersetzt viele Erklärungen.

Eine Begleitperson, wenn es geht. Angehörige oder eine Betreuungsperson beruhigen mehr als jede Ansage. Melden Sie die Begleitung bei der Anfrage an, damit ein Fahrzeug mit ausreichend Plätzen kommt.

Klare, kurze Ansagen und Zeit. Hektik erzeugt Widerstand. Ein Betrieb, der für den Weg zur Haustür fünf Minuten mehr einplant, macht die Fahrt für alle einfacher.

Was der Fahrdienst wissen sollte, und was nicht. Nützlich ist der praktische Hinweis, dass der Fahrgast Orientierung braucht, dass Ansprache hilft oder dass eine bestimmte Sitzseite besser ist. Diagnosen und Befunde gehören nicht in eine Fahrtanfrage. Den Grund der Fahrt müssen Sie nicht nennen. Wenn Sie ihn bei der Buchung angeben, erhalten ihn die Fahrdienste, an die Ihre Anfrage geht, schon bevor einer zusagt.

Und die Abgrenzung bleibt auch hier: Eine Demenz allein macht aus der Fahrt keinen Krankentransport. Erst wenn unterwegs medizinisch eingegriffen werden können muss, ist die 19222 zuständig.

Ablaufbild: links Fahrgäste, in der Mitte ein Bildschirm mit katew.de, rechts ein Kleinbus mit Rollstuhlsymbol
Schema: Anfrage über katew.de, die Fahrt übernimmt ein Fahrdienst

Der Weg zur Krankenfahrt in Bochum, Schritt für Schritt

Der häufigste Fehler bei einer Krankenfahrt in Bochum ist die falsche Reihenfolge. So sieht die richtige aus:

  • Alles beginnt mit einer ärztlichen Feststellung. Die Fahrt muss im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sein. Diese Feststellung treffen die ärztliche, die zahnärztliche oder die psychotherapeutische Praxis, bei tagesstationärer Behandlung und im Entlassmanagement auch das Krankenhaus.
  • Der Grund entscheidet über die Zulässigkeit. Er steht auf der Verordnung, und ohne ihn ist sie unzulässig. Ausdrücklich ausgenommen sind Fahrten zum Abstimmen von Terminen, zum Erfragen von Befunden und zum Abholen von Verordnungen. Hin- und Rückweg werden einzeln beurteilt.
  • Ausgestellt wird vor der Krankenfahrt, nicht danach. Die Verordnung soll vor der Beförderung vorliegen, nachträglich verordnet wird nur in Ausnahmefällen, insbesondere in Notfällen. Sie benennt auch die Beförderungsart, und die richtet sich nach Zustand und Gehfähigkeit.
  • Die Genehmigung ist kein Formalakt. Die Krankenkasse legt fest, wie lange sie gilt und was sie umfasst, etwa das Transportmittel sowie Hin- und Rückfahrt. Deshalb lohnt es sich, bei einer Behandlungsserie den ganzen Zeitraum zu beantragen und nicht jede Fahrt einzeln.
  • Der Fahrdienst ist der ausführende Teil. Er verordnet nichts, genehmigt nichts und rechnet auch nicht über die Verordnung hinaus. Er fährt die Strecke, die verordnet ist, in der Beförderungsart, die verordnet ist.

Ihr eigener Teil ist überschaubar, aber unverzichtbar. Sie sprechen die Verordnung in der Praxis an, legen dort Ausweis oder Bescheid vor, halten eine Zuzahlungsbefreiung bereit und bestellen die Krankenfahrt in Bochum so früh wie möglich. Befreit wird, wer die Belastungsgrenze überschreitet, zwei Prozent des Bruttoeinkommens, bei chronisch Kranken ein Prozent.

Die Krankenkasse entscheidet über die Kosten, die Praxis über die Notwendigkeit, der Betrieb über die Fahrt. Bei einer Krankenfahrt in Bochum sind das drei getrennte Fragen.

Übernimmt die Kasse die Krankenfahrt in Bochum? Der Katalog der Anlässe

Für Bochum gilt nichts Eigenes, sondern § 60 SGB V und die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten. Die Anlässe im Einzelnen:

  • Termine rund um einen Klinikaufenthalt und ambulante Operationen. Vor- und nachstationäre Behandlung nach § 115a und die ambulante Operation nach § 115b SGB V, genehmigungsfrei, sofern dadurch ein stationärer Aufenthalt verkürzt oder vermieden wird.
  • Neu seit der Fassung von 2025: die tagesstationäre Behandlung. Das Krankenhaus verordnet, Merkzeichen aG, Bl oder H oder Pflegegrad 3, 4 oder 5 vorausgesetzt.
  • Aufnahme und Entlassung im Krankenhaus. Diese Krankenfahrten übernimmt die Kasse ohne Genehmigungsverfahren.
  • Längerfristige ambulante Therapie. Hohe Behandlungsfrequenz und erhebliche Beeinträchtigung müssen zusammenkommen, die Kasse genehmigt vorab.
  • Dialyse, onkologische Strahlentherapie, parenterale onkologische Chemotherapie. Für diese Krankenfahrten gelten die Voraussetzungen in der Regel als erfüllt.
  • Ausweis mit Merkzeichen aG, Bl oder H. Damit gilt die Genehmigung für eine Krankenfahrt zur ambulanten Behandlung als erteilt, ohne Wartezeit auf eine Entscheidung.
  • Pflegegrad 4 oder 5, oder Pflegegrad 3 mit dauerhaft eingeschränkter Mobilität. Das Warten auf eine Entscheidung entfällt.
  • Auch ohne Ausweis möglich. Vergleichbare dauerhafte Einschränkung, längere ambulante Behandlung, Genehmigung der Kasse.
  • Auch Vorsorgetermine. Früherkennung und geriatrische Institutsambulanz stehen der ambulanten Behandlung gleich.
  • Reha und Rettungsfahrt. Für die Reha gibt es keine Verordnung, sondern eine Regelung über die Kasse. Rettungsfahrten sind auch ohne stationäre Aufnahme gedeckt.

Genehmigungspflichtige Verordnungen legen Sie der Kasse frühzeitig vor. Bezahlt wird der direkte Weg zur nächst erreichbaren geeigneten Behandlungsstätte. Es bleibt eine Zuzahlung von zehn Prozent je Fahrt, mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Ob Ihre Krankenfahrt in Bochum übernommen wird, sagt Ihnen die Krankenkasse.

Was in Bochum auf Ihrer Seite bleibt

Auch mit katew bleiben drei Dinge Ihre Aufgabe, und es ist ehrlicher, das zu sagen.

Die Verordnung. Sie kommt aus der Praxis oder der Klinik. katew stellt sie nicht aus und ändert sie nicht.

Die Genehmigung. Über die Kostenübernahme entscheidet Ihre Krankenkasse, nicht katew.

Die Entscheidung über die Beförderungsart. Sie ergibt sich aus dem Zustand des Fahrgasts und steht auf der Verordnung.

Was katew übernimmt, ist der Teil dazwischen: Sie beschreiben Abholort, Ziel, Zeitpunkt und Beförderungsart einmal, die Anfrage erreicht konzessionierte Fahrdienste in Bochum und Umgebung, und verbindlich wird die Fahrt mit der Bestätigung eines Betriebs. Der Vertrag besteht dann mit ihm, nicht mit katew. Angesehen wird vor der Freischaltung, und zwar zwei Unterlagen: die Konzession nach dem Personenbeförderungsgesetz und ein Personenbeförderungsschein. Versicherung und Fahrzeuge gehören nicht dazu. Für Fahrgäste und Angehörige entstehen keine Kosten, vergütet wird katew vom Fahrdienst.

Von der Auswahl bis zur Rückmeldung, eine Anfrage nach einer Krankenfahrt in Bochum

Was eine Anfrage nach einer Krankenfahrt in Bochum über katew ausmacht, sind vier nüchterne Dinge:

  • Wer in Bochum angefragt wird, entscheiden Sie. Die Ergebnisliste lässt sich einzeln abhaken oder komplett auswählen, je nachdem, wie breit Sie fragen wollen.
  • Der Vorgang verschwindet nicht im Telefonat. Jede Anfrage an einen Betrieb hat eine Nummer, unter der sie bei Ihnen und bei diesem Betrieb geführt wird.
  • Bei Selbstzahlung steht der Preis der Krankenfahrt in der Trefferliste. Grundpreis des Betriebs, hinterlegte Kilometergrenze, Kilometersatz darüber, angewandt auf Ihre Strecke.
  • Eine Zusage schließt den Vorgang, eine ausbleibende auch. Im ersten Fall ist die Anfrage bei den anderen Betrieben erledigt, im zweiten bekommen Sie eine Nachricht. Zusagen kann Ihnen niemand garantieren.

Wer eine Krankenfahrt in Bochum einmal so angefragt hat, weiß auch beim zweiten Mal, woran er ist.

Fragen und Antworten zur Krankenfahrt in Bochum

Bietet katew qualifizierte Krankentransporte an?

Nein, weder in Bochum noch anderswo. Vermittelt werden nicht-medizinische Krankenfahrten. Ist unterwegs fachliche Betreuung nötig, ist der Rettungsdienst zuständig, Rufnummer 19222, im Notfall 112.

Kann jemand mit Demenz in Bochum allein fahren?

Das hängt vom Einzelfall ab. Eine vertraute Begleitperson erleichtert die Fahrt erheblich und sollte bei der Anfrage angemeldet werden.

Muss ich bei einer Krankenfahrt in Bochum die Diagnose angeben?

Nein. Der Fahrdienst braucht praktische Angaben zu Zugang, Hilfsmitteln und Beförderungsart, keine Diagnose.

Sind Fahrten nach Herne oder Witten möglich?

Fahrten über die Stadtgrenze sind im Revier der Normalfall. Ob ein Betrieb sie annimmt, entscheidet er nach Strecke und Zeitfenster.

Wie hoch ist die Zuzahlung in Bochum?

Erwachsene zahlen je Fahrt 10 Prozent zu, mindestens 5 Euro, höchstens 10. Wer befreit ist, sollte den Nachweis bereithalten.

Kann ein Pflegedienst die Fahrt in Bochum anfragen?

Ja. Angehörige, Betreuungspersonen, Pflegedienste und Sozialdienste können die Anfrage stellen.