Krankenfahrt in Hamburg statt Krankentransport

Hamburg gliedert sich in sieben Bezirke, und im Alltag zählt weniger die Bezirksgrenze als der Weg dazwischen. Wer in Hamburg von einem Stadtrand zu einem Termin am anderen muss, hat manchmal die halbe Stadt vor sich. Über katew stellen Sie die benötigte Fahrt einmal ein und erreichen konzessionierte Fahrdienste in Hamburg, sitzend, im Rollstuhl, im Tragestuhl oder liegend.

Wichtig: katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten in Hamburg, also sitzende Fahrten, Rollstuhl- und Tragestuhlfahrten sowie einfache Liegendfahrten ohne medizinische Betreuung während der Fahrt. Einen qualifizierten Krankentransport im Sinne des Rettungsdienstrechts, also die Beförderung mit fachlicher Betreuung in einem Krankentransportwagen (KTW), bietet und vermittelt katew nicht. Fordern Sie diesen bitte über die Leitstelle unter der 19222 an. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

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Transportart

Kostenlos und unverbindlich

Krankenfahrt Hamburg, stadtweit anfragen.

Über katew können Sie Fahrten im gesamten Stadtgebiet von Hamburg anfragen, auch in den folgenden Bezirken und Stadtteilen. Eine Zusage kann katew nicht geben.

  • Altona
  • Bergedorf
  • Eimsbüttel
  • Hamburg-Mitte
  • Hamburg-Nord
  • Harburg
  • Wandsbek

So wird in Hamburg befördert.

Welche Art infrage kommt, steht auf der ärztlichen Verordnung. Alle vier sind nicht-medizinische Krankenfahrten, also ohne fachliche Betreuung während der Fahrt.

Älterer Fahrgast sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, Krankenfahrt im Sitzen in Hamburg

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Sitzend

Der Regelfall. Fahrgast steigt selbst ein, sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz.

Fahrgast im Rollstuhl wird über eine Rampe in ein Fahrzeug gefahren, Rollstuhlfahrt in Hamburg

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Rollstuhl

Der Rollstuhl bleibt unter dem Fahrgast. Verladen wird über Rampe oder Lift, gesichert im Fahrzeug.

Zwei Personen tragen eine Frau im Tragestuhl eine Treppe hinunter, Tragestuhlfahrt in Hamburg

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Tragestuhl

Für Treppen ohne Aufzug. Zwei Personen tragen den Fahrgast im Stuhl bis zum Fahrzeug.

Fahrgast wird liegend auf einer Fahrtrage in ein Fahrzeug verladen, Liegendfahrt in Hamburg

Symbolbild, KI-generiert. Fahrt im Liegen, ohne medizinische Betreuung.

Liegend

Wenn Sitzen aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Ohne medizinisch-fachliche Betreuung während der Fahrt.

Krankenfahrt oder Krankentransport, die Unterscheidung in Hamburg

Der Unterschied hängt nicht an der Diagnose, sondern daran, was unterwegs passieren muss. Ist während der Fahrt keine medizinische Betreuung nötig, ist es eine Krankenfahrt, und ein konzessionierter Taxi- oder Mietwagenbetrieb übernimmt sie. Ist Betreuung nötig, ist es ein qualifizierter Krankentransport. Der wird ärztlich angeordnet und über die Hamburger Leitstelle unter 19222 angefordert.

Der praktische Nutzen dieser Trennung: Sie entscheidet darüber, was auf der Verordnung stehen muss, wer die Fahrt annehmen darf und was sie kostet. Wer sie vorab klärt, spart sich eine Absage am Terminmorgen.

Diese Fahrten übernehmen Hamburger Fahrdienste

Sitzend, für alle, die den Weg ins Fahrzeug schaffen. Der häufigste Fall in Hamburg, von der Blutabnahme bis zur Nachsorge.

Im Rollstuhl, mit einem Hublift am Fahrzeug. Der Stuhl wird mit Gurten festgezurrt, umsetzen muss sich niemand. Nennen Sie Bauart und Gewicht, sonst kommt womöglich ein Wagen, der den Stuhl nicht aufnimmt.

Im Tragestuhl, wenn eine Treppe zwischen Wohnung und Straße liegt. In den Altbaulagen von Eimsbüttel und Eppendorf ist ein Aufzug die Ausnahme, und genau dort ist der Tragestuhl die Lösung.

Liegend ohne Betreuung, für Menschen in Hamburg, die nicht sitzen können, deren Zustand aber stabil ist. Auch das ist eine Krankenfahrt.

Zwei Sätze, an denen Sie einen guten Fahrdienst in Hamburg erkennen

Der erste Satz kommt vom Betrieb und lautet sinngemäß: "Bevor ich zusage, brauche ich noch drei Angaben." Wer so anfängt, plant den Weg von der Wohnungstür bis zur Station und nicht nur die Strecke zwischen zwei Adressen. Die drei Angaben sind fast immer dieselben: Stufen und Aufzug, Beförderungsart, Dauer am Ziel.

Der zweite Satz lautet sinngemäß: "Das fahren wir nicht, dafür brauchen Sie den Rettungsdienst." Ein Betrieb, der das sagt, verzichtet auf einen Auftrag und gewinnt an Verlässlichkeit. Wer dagegen jede Anfrage annimmt, hat die Grenze zwischen Beförderung und Betreuung nie für sich gezogen.

Alles Weitere folgt aus diesen beiden Sätzen: ein Zeitfenster statt einer Minutenangabe, eine geklärte Rückholung, ein Preis vor der Fahrt statt danach.

Wie eine Krankenfahrt in Hamburg überhaupt zustande kommt

Eine Krankenfahrt in Hamburg fängt nicht beim Fahrzeug an, sondern in der Behandlung. Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten gibt die Schritte vor:

Alles beginnt mit einer ärztlichen Feststellung. Die Fahrt muss im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sein. Diese Feststellung treffen die ärztliche, die zahnärztliche oder die psychotherapeutische Praxis, bei tagesstationärer Behandlung und im Entlassmanagement auch das Krankenhaus.

  • Zwischen Feststellung und Krankenfahrt liegt ein Formular. Muster 4, in der Regel vor der Fahrt ausgestellt. Die Feststellungen dafür sind auch per Videosprechstunde möglich, ein Anspruch darauf besteht allerdings nicht.
  • Bei manchen Nachweisen entfällt das Verfahren. Wer Merkzeichen aG, Bl oder H oder Pflegegrad 4 oder 5 bei der Verordnung vorlegt, für den gilt die Genehmigung als erteilt. Bei Pflegegrad 3 kommt eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität hinzu.
  • Zuletzt wird die Fahrt bestellt. Ein Betrieb in Hamburg braucht dafür Abholort, Ziel, Zeitpunkt und Beförderungsart. Über die Verordnung und über die Kosten hat er nicht zu entscheiden, das ist vorher geklärt.
  • Ihre eigenen Schritte: Verordnung ansprechen, Nachweise vorlegen, Fahrt bestellen. Wer zu einer Reha fährt, überspringt den ersten Schritt und geht direkt zur Krankenkasse, denn dafür wird keine Verordnung ausgestellt.

In dieser Kette ist die Krankenfahrt in Hamburg der sichtbarste, aber der letzte Teil.

Ablaufbild: links Fahrgäste, in der Mitte ein Bildschirm mit katew.de, rechts ein Kleinbus mit Rollstuhlsymbol
Schema: Anfrage über katew.de, die Fahrt übernimmt ein Fahrdienst

Welche Krankenfahrten ab Hamburg die Kasse trägt und welche nicht

Eine Krankenfahrt ab Hamburg muss aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sein und im Zusammenhang mit einer Leistung der Kasse stehen. Daraus folgt diese Liste:

  • Termine rund um einen Klinikaufenthalt und ambulante Operationen. Vor- und nachstationäre Behandlung nach § 115a und die ambulante Operation nach § 115b SGB V, genehmigungsfrei, sofern dadurch ein stationärer Aufenthalt verkürzt oder vermieden wird.
  • Tagesstationäre Behandlung nach § 115e SGB V. Genehmigungsfrei, verordnet vom Krankenhaus, für Versicherte mit Merkzeichen aG, Bl oder H oder mit Pflegegrad 3, 4 oder 5.
  • Leistungen, die stationär erbracht werden. Hinweg, Rückweg und die zwingend nötige oder von der Kasse eingewilligte Verlegung, genehmigungsfrei.
  • Dauerbehandlung mit vielen Terminen. Hohe Behandlungsfrequenz plus eine Beeinträchtigung, die die Fahrt unerlässlich macht. Vorher genehmigen lassen.
  • Die Regelbeispiele dazu: Dialyse, onkologische Strahlentherapie und parenterale onkologische Chemotherapie. Die Liste ist nicht abschließend.
  • Merkzeichen im Ausweis. aG, Bl oder H genügen, die Genehmigung gilt damit als erteilt.
  • Pflegegrad 4 oder 5, oder Pflegegrad 3 mit dauerhaft eingeschränkter Mobilität. Das Warten auf eine Entscheidung entfällt.
  • Ohne Merkzeichen und Pflegegrad, plus Vorsorge. Vergleichbare Mobilitätseinschränkung bei längerer ambulanter Behandlung, Genehmigung nötig. Früherkennung und geriatrische Institutsambulanz zählen mit.
  • Nicht auf dem Verordnungsweg: Reha und Anschlussheilbehandlung. Fragen Sie dafür direkt bei Ihrer Krankenkasse.
  • Rettungsfahrt. Auch ohne anschließende stationäre Behandlung übernommen, Sache des Rettungsdienstes und keine Krankenfahrt.

Die Praxis verordnet, die Kasse genehmigt, wo eine Genehmigung nötig ist, und der Fahrdienst fährt. Hin- und Rückweg werden getrennt geprüft. Die Zuzahlung liegt bei zehn Prozent je Fahrt, mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Wer die Belastungsgrenze überschritten hat, legt die Bescheinigung der Kasse vor und zahlt nicht weiter zu. Über die Kostenübernahme einer Krankenfahrt in Hamburg entscheidet katew nicht mit.

Entlassung in Hamburg, woran es meistens hakt

Nicht die Fahrt ist am Entlassungstag das Problem, sondern alles, was um sie herum unklar bleibt. Vier Punkte tauchen dabei in Hamburg immer wieder auf.

Niemand ist zu Hause. Wer nach zwei Wochen Station zurückkommt, braucht jemanden an der Wohnungstür, mindestens für den Schlüssel. Fahrerinnen und Fahrer dürfen niemanden in eine leere Wohnung setzen und dann weiterfahren, wenn absehbar Hilfe nötig ist. Klären Sie vorher, wer öffnet.

Das Ziel ist nicht die Wohnung. Nach einem Aufenthalt geht es manchmal in die Kurzzeitpflege statt nach Hause. Das ist eine völlig andere Adresse, oft in einem anderen Bezirk, und es ändert die Streckenkalkulation. Sagen Sie es früh.

Der Zustand hat sich verändert. Wer liegend aufgenommen wurde, fährt oft sitzend zurück, und manchmal andersherum. Die Beförderungsart richtet sich nach dem Tag der Entlassung, nicht nach dem Tag der Aufnahme.

Es geht alles gleichzeitig los. Die Entscheidung fällt auf der Visite, die Papiere brauchen bis Mittag, und dann wollen alle Stationen gleichzeitig. Wer am Vortag ein Zeitfenster einstellt, verschiebt später notfalls. Wer erst nach dem Entlassbrief anfragt, konkurriert mit allen anderen.

Erleichternd kommt hinzu: Fahrten im Zusammenhang mit einer stationären Behandlung sind bei ärztlicher Verordnung in der Regel nicht genehmigungspflichtig.

katew in Hamburg, der Ablauf von vorne nach hinten

Vor Ihrer Anfrage ist die Sichtung längst gelaufen. Ein Fahrdienst wird in Hamburg erst freigeschaltet, wenn zwei Nachweise vorliegen: die Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz und ein Personenbeförderungsschein. Ohne Freischaltung erscheint er nicht in der Suche. Nicht geprüft werden Versicherung und Fahrzeuge, ebenso wenig pflegerische Qualifikationen, Hygienekonzepte und das Fahrverhalten im Einzelfall. Welche Fahrzeuge er einsetzt, trägt der Betrieb selbst ein.

Während die Anfrage läuft, liegen Abholort, Ziel, Zeitpunkt und Beförderungsart den Betrieben vor, und jeder entscheidet für sich. Wie viele antworten, lässt sich nicht vorhersagen, das hängt an ihrer Auslastung, und eine Zusage kann katew nicht geben.

Nach der Zusage ist katew außen vor. Der Betrieb fährt, haftet und rechnet ab, der Beförderungsvertrag besteht zwischen ihm und Ihnen. katew ist die Infrastruktur für Krankenfahrten dazwischen, mehr nicht und weniger auch nicht. Sie zahlen für die Nutzung nichts, die Vergütung kommt vom Fahrdienst.

Der geordnete Weg einer Anfrage nach einer Krankenfahrt in Hamburg

Was die Betriebe über katew teilen, ist nicht die Tour, sondern die Form, in der eine Krankenfahrt angefragt wird:

  • Eine Nummer statt einer Erinnerung. Wer später nachfragt, nennt sie und muss den Fall nicht neu erzählen.
  • Gleiche Grundlage für jede Antwort. Jeder angefragte Betrieb bekommt denselben Datensatz und beantwortet damit dieselbe Frage. Rückfragen entstehen dann aus der Tour, nicht aus fehlenden Angaben.
  • Eine Beschreibung, mehrere Empfänger, Ihre Wahl. Sie markieren in der Trefferliste, wer die Anfrage bekommen soll, und können die Auswahl jederzeit einschränken.
  • Eine Zusage schließt den Vorgang, eine ausbleibende auch. Im ersten Fall ist die Anfrage bei den anderen Betrieben erledigt, im zweiten bekommen Sie eine Nachricht. Zusagen kann Ihnen niemand garantieren.

So sieht der Teil aus, den katew bei einer Krankenfahrt verantwortet. Den Rest verantwortet der Betrieb.

Fragen und Antworten zur Krankenfahrt in Hamburg

Kann ich über katew in Hamburg einen qualifizierten Krankentransport bestellen?

Nein, dafür ist der Rettungsdienst zuständig. Über katew laufen nicht-medizinische Krankenfahrten. Einen KTW mit fachlicher Betreuung fordern Sie unter 19222 an.

Wie organisiere ich die Heimfahrt am Entlassungstag?

Am Vortag nach der voraussichtlichen Entlassungszeit fragen und die Anfrage mit Zeitfenster einstellen. Der Sozialdienst der Klinik kann das übernehmen.

Muss die Kasse eine Entlassfahrt genehmigen?

Fahrten im Zusammenhang mit einer stationären Behandlung sind bei Verordnung meist nicht genehmigungspflichtig, ambulante Fahrten dagegen schon.

Sind Fahrten von Hamburg ins Umland möglich, etwa nach Norderstedt?

Viele Betriebe fahren über die Stadtgrenze hinaus. Geben Sie die vollständige Zieladresse an, dann prüft der Fahrdienst, ob die Strecke passt.

Was kostet mich eine Krankenfahrt in Hamburg?

Bei ärztlicher Verordnung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten nach Paragraf 60 SGB V. Die Zuzahlung beträgt 10 Prozent, mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Fahrt.

Kann bei einer Krankenfahrt in Hamburg eine Begleitperson mitfahren?

In der Regel ja, melden Sie sie bei der Anfrage an, damit ein Fahrzeug mit ausreichend Plätzen kommt.
katew