Krankenfahrt in Potsdam, die Alternative zum Krankentransport
Potsdam ist Landeshauptstadt und liegt zugleich am Rand einer Metropole. Mancher Weg endet in Potsdam selbst, mancher führt von Potsdam aus weiter nach Berlin, mit allem, was eine solche Strecke an Zeit und Planung verlangt. Über katew stellen Sie die benötigte Fahrt einmal ein und erreichen konzessionierte Fahrdienste in Potsdam, sitzend, im Rollstuhl, im Tragestuhl oder liegend.
Wichtig: katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten in Potsdam, also sitzende Fahrten, Rollstuhl- und Tragestuhlfahrten sowie einfache Liegendfahrten ohne medizinische Betreuung während der Fahrt. Einen qualifizierten Krankentransport im Sinne des Rettungsdienstrechts, also die Beförderung mit fachlicher Betreuung in einem Krankentransportwagen (KTW), bietet und vermittelt katew nicht. Den qualifizierten Krankentransport führen in Brandenburg ausschließlich die Träger des Rettungsdienstes und die von ihnen beteiligten Dritten durch. katew gehört nicht dazu und vermittelt ihn nicht. Fordern Sie diesen bitte über die Leitstelle unter der 19222 an. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

Krankenfahrt Potsdam, stadtweit anfragen.
Über katew können Sie Fahrten im gesamten Stadtgebiet von Potsdam anfragen, auch in den folgenden Bezirken und Stadtteilen. Eine Zusage kann katew nicht geben.
- Innenstadt
- Babelsberg
- Bornstedt
- Drewitz
- Waldstadt
- Bornim
- Schlaatz
So wird in Potsdam befördert.
Welche Art infrage kommt, steht auf der ärztlichen Verordnung. Alle vier sind nicht-medizinische Krankenfahrten, also ohne fachliche Betreuung während der Fahrt.

Symbolbild, KI-generiert
Sitzend
Der Regelfall. Fahrgast steigt selbst ein, sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz.

Symbolbild, KI-generiert
Rollstuhl
Der Rollstuhl bleibt unter dem Fahrgast. Verladen wird über Rampe oder Lift, gesichert im Fahrzeug.

Symbolbild, KI-generiert
Tragestuhl
Für Treppen ohne Aufzug. Zwei Personen tragen den Fahrgast im Stuhl bis zum Fahrzeug.

Symbolbild, KI-generiert. Fahrt im Liegen, ohne medizinische Betreuung.
Liegend
Wenn Sitzen aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Ohne medizinisch-fachliche Betreuung während der Fahrt.
Diese Fahrten organisieren Fahrdienste in Potsdam
Die sitzende Krankenfahrt deckt in Potsdam den größten Teil ab: Kontrolltermine, Bestrahlung, Nachsorge, ambulante Eingriffe. Der Fahrgast steigt mit etwas Unterstützung selbst ein.
Die Rollstuhlfahrt erfolgt im Fahrzeug mit Rampe oder Hublift. Der Rollstuhl wird verzurrt, umgesetzt wird niemand. Bei Elektro- und Pflegerollstühlen entscheidet das Gewicht darüber, welches Fahrzeug in Frage kommt.
Die Tragestuhlfahrt kommt zum Zug, wenn zwischen Wohnung und Straße eine Treppe liegt. In den Altbauten der Innenstadt und in Babelsberg ist das häufig der Fall, und der Aufzug fehlt oder ist zu schmal für eine Trage.
Die einfache Liegendfahrt ist für Menschen gedacht, die nicht sitzen können, aber keine Überwachung brauchen. Sie ist bewusst von einem Krankentransport zu trennen.
Ein Potsdamer Sonderfall verdient Beachtung: Die Stadt ist von Wasser durchzogen, viele Wege führen über wenige Brücken. Zwischen Bornim, Drewitz und dem Schlaatz sind Luftlinie und Fahrzeit zwei völlig verschiedene Größen. Realistische Zeitfenster sind hier wichtiger als anderswo.
Drei Warnzeichen bei der Auswahl eines Fahrdienstes in Potsdam
Wer zum ersten Mal einen Fahrdienst beauftragt, hat keinen Vergleichsmaßstab. Diese drei Signale sprechen für sich, noch bevor ein Fahrzeug vorfährt.
Warnzeichen eins: Es wird nichts gefragt. Ein Betrieb, der ohne Rückfrage zusagt, weiß weder, wie viele Stufen zu überwinden sind, noch ob der Fahrgast stehen kann. Er wird mit dem falschen Fahrzeug und der falschen Personalstärke ankommen.
Warnzeichen zwei: eine Uhrzeit auf die Minute. In einer Stadt, deren Wege über wenige Brücken führen, ist eine Punktzusage entweder Zufall oder Verkaufsrhetorik. Seriös ist ein Zeitfenster, das benannt und bei Abweichung aktualisiert wird.
Warnzeichen drei: Preisauskunft erst hinterher. Bei Selbstzahlung gehört die Summe vor die Fahrt. Wer sie nicht nennen will, kalkuliert sie am Ende nach Gefühl.
Umgekehrt sprechen zwei Dinge dafür, dass ein Betrieb weiß, was er tut: Er legt seine Papiere unaufgefordert vor, also Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz, Haftpflichtversicherung und Personenbeförderungsschein. Und er lehnt Aufträge ab, die in den Rettungsdienst gehören, statt sie mitzunehmen.
Krankenfahrt oder Krankentransport, die Trennlinie in Potsdam
Zwei Fragen genügen zur Einordnung, in Potsdam wie überall. Erste Frage: Wird unterwegs behandelt, überwacht oder versorgt? Zweite Frage: Wer hat das angeordnet?
Bei einer Krankenfahrt lautet die erste Antwort Nein und die zweite: niemand muss es anordnen, Sie beauftragen die Fahrt selbst oder eine Einrichtung tut es für Sie. Ausgeführt wird sie von einem Unternehmen mit Taxi- oder Mietwagengenehmigung.
Beim qualifizierten Krankentransport lautet die erste Antwort Ja und die zweite: die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Ausgeführt wird er vom Rettungsdienst mit entsprechendem Fahrzeug und Personal, disponiert über die Leitstelle unter 19222.
Weder ein Rollstuhl noch ein Tragestuhl noch die liegende Beförderung verschieben diese Grenze. Sie sind Hilfsmittel und sagen nichts darüber aus, ob jemand während der Fahrt fachlich betreut werden muss.
Bevor in Potsdam eine Krankenfahrt bestellt wird
Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung von Krankenfahrten regelt den Weg genau. Für Potsdam bedeutet das:
- Alles beginnt mit einer ärztlichen Feststellung. Die Fahrt muss im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkasse zwingend medizinisch notwendig sein. Diese Feststellung treffen die ärztliche, die zahnärztliche oder die psychotherapeutische Praxis, bei tagesstationärer Behandlung und im Entlassmanagement auch das Krankenhaus.
- Zwei Wege, zwei Prüfungen. Die Notwendigkeit der Beförderung wird für den Hinweg und für den Rückweg gesondert geprüft. In beiden Fällen zählt in der Regel der direkte Weg zur nächst erreichbaren geeigneten Behandlungsmöglichkeit, und der Grund gehört auf die Verordnung.
- Die Verordnung einer Krankenfahrt wird vor der Fahrt ausgestellt, auf dem vereinbarten Vordruck, dem Muster 4. Nachträglich verordnet wird nur in Ausnahmefällen, vor allem in Notfällen. Welches Beförderungsmittel darauf steht, richtet sich nach dem Gesundheitszustand und der Gehfähigkeit im Einzelfall.
- Wo eine Genehmigung nötig ist, geht sie der Fahrt voraus. Genehmigungspflichtige Verordnungen sind der Krankenkasse frühzeitig vorzulegen. Dauer und Umfang legt die Kasse fest. Wer die Verordnung einreicht, regelt die Richtlinie nicht, fragen Sie das bei Ihrer Krankenkasse nach.
- Dann und erst dann geht die Anfrage raus. Über katew beschreiben Sie die Krankenfahrt in Potsdam ein einziges Mal und erreichen damit konzessionierte Betriebe, statt jeden einzeln anzurufen.
Vier Dinge liegen bei Ihnen: in der Praxis nach der Verordnung fragen, Merkzeichen oder Pflegegrad bei der Verordnung nachweisen, mit der Krankenkasse klären, ob eine Genehmigung nötig ist, und die Krankenfahrt bestellen.
Diese Reihenfolge gilt bundesweit, für eine Krankenfahrt in Potsdam genauso wie anderswo.

Kostenübernahme bei Krankenfahrten in Potsdam, Anlass für Anlass
Wer in Potsdam eine Krankenfahrt braucht, will zuerst wissen, wer sie bezahlt. Die Antwort fällt je nach Anlass unterschiedlich aus:
- Dialyse, onkologische Strahlentherapie, parenterale onkologische Chemotherapie und Vergleichbares. Anerkannt als ambulante Behandlung mit hoher Behandlungsfrequenz über längere Zeit, genehmigungspflichtig.
- aG, Bl, H. Diese drei Merkzeichen führen dazu, dass die Genehmigung nach § 60 SGB V als erteilt gilt.
- Der Einstufungsbescheid nach § 15 SGB XI. Ab Pflegegrad 4 genügt er, bei Pflegegrad 3 muss die Mobilität dauerhaft beeinträchtigt sein.
- Vergleichbare Mobilitätsbeeinträchtigung ohne Nachweis, bei längerer ambulanter Behandlung und mit Genehmigung. Eingeschlossen sind auch Früherkennung und geriatrische Institutsambulanz.
- Tagesstationäre Fälle. Diese Krankenfahrten verordnet das Krankenhaus, für Versicherte mit Merkzeichen aG, Bl oder H oder mit Pflegegrad 3, 4 oder 5.
- Der Termin vor der Operation und die Kontrolle danach. Beides ist vor- und nachstationäre Behandlung, wenn ein Aufenthalt dadurch entfällt.
- Stationäre Krankenhausbehandlung. Die Fahrt dorthin und zurück ist genehmigungsfrei, die Verlegung nur aus zwingenden medizinischen Gründen oder mit Einwilligung der Kasse.
- Stationsersetzende Eingriffe. Für die Fahrt zur ambulanten Operation ist keine Genehmigung einzuholen.
- Rettungsfahrt. Auch ohne anschließende stationäre Behandlung übernommen, Sache des Rettungsdienstes und keine Krankenfahrt.
- Sonderfall Rehabilitation. Für die Anreise gilt das Reisekostenrecht, zuständig ist Ihre Krankenkasse.
Verordnet wird auf dem Muster 4, mit dem zwingenden medizinischen Grund. Gedeckt ist der direkte Weg zur nächst erreichbaren geeigneten Behandlungsstätte. Die Zuzahlung beträgt zehn Prozent je Fahrt, mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Bei vielen Fahrten lohnt es, die Quittungen zu sammeln: Ist die Belastungsgrenze erreicht, entfällt die Zuzahlung für den Rest des Jahres. Über eine Krankenfahrt in Potsdam entscheidet die Krankenkasse, nicht der Fahrdienst und nicht katew.
Kostenübernahme in Potsdam, der Weg über die Verordnung
Die Fahrtkosten regelt Paragraf 60 SGB V. Der Ablauf ist in Potsdam wie im Rest der Republik gleich, nur scheitert er oft an derselben Stelle: an der Reihenfolge.
Zuerst die Verordnung. Die behandelnde Praxis oder die Klinik stellt eine Verordnung einer Krankenbeförderung aus, das bekannte Muster 4. Darauf stehen der Grund, die Beförderungsart und der Zeitraum.
Dann die Genehmigung. Bei ambulanten Fahrten prüft die Krankenkasse in Potsdam in der Regel vorab, ob sie zustimmt. Wer zuerst fährt und danach fragt, trägt das Risiko selbst.
Selbstzahler ohne Verordnung lassen sich Grundpreis, Kilometerpreis und Zuschläge vor der Fahrt nennen.
Was katew tut und was katew nicht tut
katew führt keine Fahrten durch und besitzt keine Fahrzeuge. katew ist die Infrastruktur dazwischen: Sie beschreiben die Fahrt einmal, konzessionierte Fahrdienste in Potsdam und im Umland sehen die Anfrage, und sobald einer bestätigt, ist die Fahrt verbindlich. Der Beförderungsvertrag entsteht zwischen Ihnen und dem Fahrdienst.
Was bedeutet freigeschaltet? Vor der Freischaltung legt ein Fahrdienst seine Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz vor, dazu einen Personenbeförderungsschein, der akzeptiert sein muss, sonst wird das Profil nicht vollständig aktiv. Diese beiden Unterlagen werden gesichtet, meist in wenigen Werktagen. Versicherung und Fahrzeuge sind nicht Teil davon, die Angaben zum Fahrzeug trägt der Betrieb selbst ein.
Und was bedeutet es nicht? Es ist keine Aussage über Pflegekompetenz, über Hygienekonzepte oder über das Fahrverhalten im Einzelfall. Diese Dinge werden nicht bewertet, und deshalb behauptet katew sie auch nicht.
Für Anfragende ist die Nutzung kostenfrei, vergütet wird katew vom Fahrdienst.
Warum eine Anfrage nach einer Krankenfahrt in Potsdam anders läuft als eine Telefonrunde
Was die Betriebe über katew teilen, ist nicht die Tour, sondern die Form, in der eine Krankenfahrt angefragt wird:
- Pflichtangaben sind Pflichtangaben. Ohne Name, Datum, Uhrzeit, Kontakt und die Angaben zur Person geht die Anfrage nicht raus. Das erspart die Rückfrage nach dem Offensichtlichen.
- Der Vorgang verschwindet nicht im Telefonat. Jede Anfrage an einen Betrieb hat eine Nummer, unter der sie bei Ihnen und bei diesem Betrieb geführt wird.
- Der Preis kommt vom Betrieb, nicht von katew. Wer selbst zahlt, sieht ihn für die eingegebene Strecke schon vor dem Absenden der Anfrage.
Der Vorgang wird abgeschlossen, nicht offengelassen. Mit der ersten Bestätigung endet er für die übrigen Betriebe. Ohne Bestätigung erhalten Sie eine Nachricht. Ein Anspruch auf eine Zusage besteht nicht.
Die Entscheidung über die Krankenfahrt nimmt das niemandem ab. Nachvollziehbar wird der Weg trotzdem.
