Krankenfahrt in Frankfurt, die Alternative zum Krankentransport

Wer in Frankfurt zur Dialyse, zur Bestrahlung oder zur Nachsorge muss, braucht selten ein Rettungsmittel, aber fast immer eine verlässliche Fahrt. Über katew stellen Sie diese Fahrt einmal ein und erreichen konzessionierte Fahrdienste im Rhein-Main-Gebiet, sitzend, im Rollstuhl, im Tragestuhl oder liegend.

Wichtig: katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten in Frankfurt, also sitzende Fahrten, Rollstuhl- und Tragestuhlfahrten sowie einfache Liegendfahrten ohne medizinische Betreuung während der Fahrt. Einen qualifizierten Krankentransport im Sinne des Rettungsdienstrechts, also die Beförderung mit fachlicher Betreuung in einem Krankentransportwagen (KTW), bietet und vermittelt katew nicht. Fordern Sie diesen bitte über die Leitstelle unter der 19222 an. In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie die 112.

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Transportart

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Krankenfahrt Frankfurt am Main, stadtweit anfragen.

Über katew können Sie Fahrten im gesamten Stadtgebiet von Frankfurt am Main anfragen, auch in den folgenden Bezirken und Stadtteilen. Eine Zusage kann katew nicht geben.

  • Innenstadt
  • Bornheim
  • Sachsenhausen
  • Nordend
  • Westend
  • Niederrad
  • Höchst
  • Bockenheim
  • Eschersheim
  • Bergen-Enkheim
  • Riederwald
  • Ostend

So wird in Frankfurt am Main befördert.

Welche Art infrage kommt, steht auf der ärztlichen Verordnung. Alle vier sind nicht-medizinische Krankenfahrten, also ohne fachliche Betreuung während der Fahrt.

Älterer Fahrgast sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs, Krankenfahrt im Sitzen in Frankfurt am Main

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Sitzend

Der Regelfall. Fahrgast steigt selbst ein, sitzt angeschnallt auf dem Rücksitz.

Fahrgast im Rollstuhl wird über eine Rampe in ein Fahrzeug gefahren, Rollstuhlfahrt in Frankfurt am Main

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Rollstuhl

Der Rollstuhl bleibt unter dem Fahrgast. Verladen wird über Rampe oder Lift, gesichert im Fahrzeug.

Zwei Personen tragen eine Frau im Tragestuhl eine Treppe hinunter, Tragestuhlfahrt in Frankfurt am Main

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Tragestuhl

Für Treppen ohne Aufzug. Zwei Personen tragen den Fahrgast im Stuhl bis zum Fahrzeug.

Fahrgast wird liegend auf einer Fahrtrage in ein Fahrzeug verladen, Liegendfahrt in Frankfurt am Main

Symbolbild, KI-generiert. Fahrt im Liegen, ohne medizinische Betreuung.

Liegend

Wenn Sitzen aus gesundheitlichen Gründen nicht geht. Ohne medizinisch-fachliche Betreuung während der Fahrt.

Krankenfahrt oder Krankentransport, was in Frankfurt gemeint ist

Im Alltag sagen viele Krankentransport und meinen die Fahrt zum Termin. Die Unterscheidung hängt an einer einzigen Frage: Braucht der Fahrgast während der Fahrt medizinische Betreuung? Lautet die Antwort nein, ist es eine Krankenfahrt, und die übernimmt ein Taxi- oder Mietwagenunternehmen mit Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz. Lautet sie ja, etwa weil Sauerstoff gegeben oder der Kreislauf überwacht werden muss, gehört der Fall in den Rettungsdienst und läuft über die 19222.

Für die große Mehrheit der Wege in Frankfurt trifft der erste Fall zu. Ein ambulanter Termin in Niederrad, eine Kontrolle im Frankfurter Norden, eine Chemotherapie am anderen Ende von Frankfurt: In all diesen Fällen geht es um Mobilität, nicht um Medizin auf der Straße. Wer das einmal sauber trennt, spart sich Rückfragen bei der Kasse und kommt schneller an die passende Fahrt.

Was die Fahrdienste in Frankfurt anbieten

Vier Beförderungsarten decken in Frankfurt praktisch alles ab, was ohne medizinische Begleitung fährt.

Die sitzende Fahrt ist der Normalfall. Der Fahrgast kann selbstständig ein- und aussteigen, notfalls mit einer Hand am Arm. Das reicht für Facharzttermine im Nordend oder Westend genauso wie für eine Bestrahlungsserie in Niederrad.

Die Rollstuhlfahrt setzt in Frankfurt wie überall ein Fahrzeug mit Rampe oder Hublift voraus. Der Rollstuhl wird im Fahrzeug fixiert, umgesetzt werden muss niemand. Wichtig ist die Angabe, ob es ein Aktiv-, Pflege- oder Elektrorollstuhl ist, denn Gewicht und Abmessungen entscheiden über das Fahrzeug.

Die Tragestuhlfahrt löst das häufigste bauliche Problem dieser Stadt. In den Altbauquartieren in Bornheim, Sachsenhausen und im Nordend liegen viele Wohnungen im dritten oder vierten Stock, das Treppenhaus ist eng, ein Aufzug fehlt. Zwei Kräfte tragen den Fahrgast im Tragestuhl hinunter. Das ist eine Trageleistung, keine medizinische Leistung.

Die einfache Liegendfahrt richtet sich an Menschen, die nicht sitzen können, deren Zustand aber stabil ist. Sie ist ausdrücklich kein Krankentransport, weil unterwegs niemand überwacht wird.

Woran Sie in Frankfurt einen guten Fahrdienst erkennen

Der Preis sagt wenig, die Vorbereitung viel. Ein guter Betrieb fragt vor der Zusage nach, statt einfach zu bestätigen: Wie viele Stufen sind es, gibt es einen Aufzug, wie breit ist die Wohnungstür, kann der Fahrgast stehen, wie lange dauert der Termin, kommt eine Begleitperson mit. Wer so fragt, hat verstanden, dass die Fahrt an der Wohnungstür beginnt und nicht am Bordstein.

Zweitens: Verbindlichkeit bei der Rückfahrt. Der ärgerlichste Moment ist nicht die Hinfahrt, sondern das Warten danach, im Wartebereich, ohne Rückmeldung. Fragen Sie, wie der Betrieb die Rückholung organisiert und wen Sie anrufen, wenn der Termin länger dauert.

Drittens: Papiere und Preis vorher auf dem Tisch. Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz, Haftpflichtversicherung, Personenbeförderungsschein der Fahrerinnen und Fahrer. Bei Selbstzahlung eine Summe vor der Fahrt, nicht danach.

Viertens: Ehrlichkeit über die eigenen Grenzen. Ein seriöser Fahrdienst in Frankfurt sagt Ihnen, wenn ein Fall in den Rettungsdienst gehört, statt ihn anzunehmen.

Was Selbstzahler in Frankfurt vergleichen sollten

Nicht jede Fahrt in Frankfurt wird verordnet. Wer privat zahlt, etwa für den Weg zu einer Zahnbehandlung oder zu einem Termin ohne Verordnung, sollte drei Posten getrennt abfragen: den Grundpreis, den Kilometerpreis und die Zuschläge. Zuschläge entstehen typischerweise für Tragehilfe im Treppenhaus, für Wartezeit am Ziel und für Fahrten außerhalb der üblichen Zeiten.

Der Kilometerpreis ist hier der Posten mit der größten Streuung, weil die Wege je nach Lage weit auseinandergehen. Von Bergen-Enkheim oder Höchst nach Niederrad ist es eine andere Rechnung als von der Frankfurter Innenstadt ein paar Straßen weiter. Lassen Sie sich deshalb die Gesamtsumme für Ihre konkrete Strecke nennen, nicht den Tarif je Kilometer. Und klären Sie vorab, ob die Rückfahrt enthalten ist oder separat berechnet wird. Genau diese Vergleichbarkeit ist der Grund, eine Anfrage an mehrere Betriebe zu richten, statt jeden einzeln abzutelefonieren.

Ablaufbild: links Fahrgäste, in der Mitte ein Bildschirm mit katew.de, rechts ein Kleinbus mit Rollstuhlsymbol
Schema: Anfrage über katew.de, die Fahrt übernimmt ein Fahrdienst

Von der Behandlung zur Krankenfahrt, der Ablauf in Frankfurt

Warum wird eine Krankenfahrt in Frankfurt nötig, und wer setzt sie in Gang? Der Reihe nach:

Zuerst prüft die Praxis die Voraussetzungen. Eine Krankenfahrt ist eine Nebenleistung zur Behandlung, deshalb entscheidet über sie, wer behandelt. Neben der Arztpraxis können auch die Zahnarztpraxis, die psychotherapeutische Praxis und bei tagesstationärer Behandlung das Krankenhaus verordnen.

  • Auf dem Vordruck steht mehr als der Name. Muster 4 nennt Hinfahrt oder Rückfahrt, den Grund der Beförderung, den Behandlungstag oder die Behandlungsfrequenz, die nächste erreichbare geeignete Behandlungsstätte und das medizinisch notwendige Transportmittel.
  • Ob die Kasse zustimmen muss, hängt am Anlass. Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung sind genehmigungspflichtig, Fahrten zu stationären Leistungen und zur ambulanten Operation nicht. Im genehmigungspflichtigen Fall ist die Verordnung frühzeitig vorzulegen.
  • Der Fahrdienst steht am Ende der Kette, nicht am Anfang. Er hat weder die Verordnung ausgestellt noch die Genehmigung erteilt. Seine Aufgabe beginnt mit der Anfrage und endet mit der Fahrt.
  • Was niemand für Sie erledigt: die Verordnung besorgen, die Nachweise bei der Verordnung vorlegen, die Genehmigung im Blick behalten und die Krankenfahrt selbst bestellen. Die Rückfahrt gehört dabei von Anfang an mitgedacht.

Wer diese Punkte der Reihe nach abarbeitet, hat die häufigsten Gründe für eine abgelehnte Krankenfahrt bereits ausgeräumt.

Kosten einer Krankenfahrt in Frankfurt, wer sie wann übernimmt

Ob die Kasse zahlt, hängt am Anlass und daran, ob vorher eine Genehmigung nötig ist. Für eine Krankenfahrt in Frankfurt sieht es so aus:

  • Operation ohne Übernachtung. Ersetzt die ambulante Operation einen stationären Aufenthalt, trägt die Kasse die Krankenfahrt ohne Genehmigung.
  • Stationäre Leistungen. Eine Krankenfahrt ab Frankfurt in die Klinik und zurück ist ohne Genehmigung gedeckt.
  • Vor- und nachstationär. Anerkannt, wenn der vollstationäre oder teilstationäre Aufenthalt dadurch kürzer wird oder entfällt.
  • Neu seit der Fassung von 2025: die tagesstationäre Behandlung. Das Krankenhaus verordnet, Merkzeichen aG, Bl oder H oder Pflegegrad 3, 4 oder 5 vorausgesetzt.
  • Außergewöhnliche Gehbehinderung, Blindheit, Hilflosigkeit. Bei den Merkzeichen aG, Bl oder H gilt die Genehmigung als erteilt.
  • Pflegegrad 3, 4 oder 5. Bei Pflegegrad 3 muss die Mobilität dauerhaft beeinträchtigt sein.
  • Ambulante Behandlung als Ausnahmefall. Sie zählt bei hoher Behandlungsfrequenz über längere Zeit und erheblicher Belastung. Genehmigungspflichtig.
  • Die Regelbeispiele dazu: Dialyse, onkologische Strahlentherapie und parenterale onkologische Chemotherapie. Die Liste ist nicht abschließend.
  • Vergleichbare Beeinträchtigung der Mobilität. Auch ohne Merkzeichen oder Pflegegrad kann eine Krankenfahrt verordnet werden, mit Genehmigung.
  • Früherkennung ist eingeschlossen, ebenso die Versorgung in einer geriatrischen Institutsambulanz nach § 118a SGB V.
  • Was daneben liegt. Reha und Anschlussheilbehandlung regelt die Kasse selbst. Rettungsfahrten übernimmt sie auch ohne Aufnahme, Sache des Rettungsdienstes.

Ohne zwingenden medizinischen Grund ist die Verordnung unzulässig, etwa für das Abholen von Rezepten oder das Abstimmen von Terminen. Die Zuzahlung liegt bei zehn Prozent je Fahrt, mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Befreit ist nur, wer die Belastungsgrenze überschritten hat. Für eine Krankenfahrt in Frankfurt entscheidet die Kasse.

Was katew in Frankfurt übernimmt

katew fährt nicht selbst. katew ist die Infrastruktur dahinter: Sie beschreiben die benötigte Fahrt einmal, mit Abholadresse, Ziel, Zeit und Beförderungsart, und diese Anfrage geht an konzessionierte Fahrdienste im Frankfurter Stadtgebiet und im Umland. Verbindlich wird die Fahrt, sobald ein Betrieb sie bestätigt. Der Beförderungsvertrag kommt dann zwischen Ihnen und diesem Betrieb zustande, nicht mit katew.

Konzessioniert ist dabei kein Werbewort, sondern Voraussetzung der Freischaltung. Bevor ein Fahrdienst in Frankfurt Aufträge annehmen kann, legt er zwei Dinge vor: die Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz und einen Personenbeförderungsschein. Beides wird gesichtet, meist in wenigen Werktagen, und erst danach wird das Profil aktiv. Was nicht dazugehört, sagen wir genauso deutlich: Versicherung und Fahrzeuge werden nicht geprüft, pflegerische Qualifikationen, Hygienekonzepte oder die Fahrweise im Einzelfall ebenso wenig. Welche Fahrzeuge zur Verfügung stehen, trägt der Betrieb selbst ein.

Für Sie als Anfragende ist die Nutzung kostenfrei, vergütet wird katew vom Fahrdienst.

Warum eine Anfrage nach einer Krankenfahrt in Frankfurt anders läuft als eine Telefonrunde

Nicht die Zahl der Betriebe macht den Unterschied, sondern die Form, in der eine Krankenfahrt bei ihnen ankommt:

  • Nachvollziehbar heißt hier: eine eigene Nummer je angefragtem Betrieb. Sie steht bei Ihnen im Konto und beim Betrieb, damit beide von demselben Vorgang sprechen.
  • Für Selbstzahler ist der Preis vorab sichtbar. Er ergibt sich aus dem Grundpreis, der bis zu einer hinterlegten Kilometergrenze gilt, und dem Kilometersatz darüber.
  • Sie entscheiden über die Reichweite Ihrer Anfrage. Ein Haken je Betrieb, oder einer für die ganze Liste. Angefragt wird nur die markierte Auswahl.

Der Vorgang endet mit einer Rückmeldung. Sagt ein Betrieb zu, ist die Anfrage für die übrigen geschlossen. Sagt keiner zu, bekommen Sie darüber eine Nachricht. Ein Anspruch auf eine Zusage entsteht durch die Anfrage nicht.

Wer eine Krankenfahrt in Frankfurt einmal so angefragt hat, weiß auch beim zweiten Mal, woran er ist.

Häufige Fragen zur Krankenfahrt in Frankfurt

Bietet katew in Frankfurt auch qualifizierte Krankentransporte an?

Nein. katew vermittelt nicht-medizinische Krankenfahrten, also sitzende Fahrten sowie Rollstuhl-, Tragestuhl- und einfache Liegendfahrten. Ein qualifizierter Krankentransport im KTW mit Rettungssanitäter gehört nicht zum Angebot. Er wird ärztlich angeordnet und über die Leitstelle unter 19222 angefordert.

Wer zahlt die Krankenfahrt in Frankfurt?

Bei ärztlicher Verordnung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Fahrtkosten nach Paragraf 60 SGB V. Versicherte tragen die Zuzahlung von 10 Prozent, mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Fahrt. Für ambulante Fahrten ist meist eine Genehmigung nötig.

Fahren die Anbieter auch nach Niederrad und in andere Frankfurter Stadtteile?

Ja. Kliniken, Ambulanzen, Dialyse- und Strahlentherapiezentren sowie Facharztpraxen sind gewöhnliche Ziele in Frankfurt. Geben Sie Start und Ziel an, dann sehen die Betriebe, ob die Strecke in ihre Tour passt.

Wie kurzfristig lässt sich eine Fahrt in Frankfurt anfragen?

Planbare Fahrten stellen Sie am besten ein bis zwei Tage vorher ein. Kurzfristigere Anfragen sind möglich. Ob sie zustande kommen, entscheidet die Auslastung an diesem Tag, eine Zusage kann katew nicht geben.

Ich wohne in einem Frankfurter Altbau im vierten Stock ohne Aufzug, geht das?

Dafür gibt es die Tragestuhlfahrt. Geben Sie Stockwerk, Treppenbreite und das ungefähre Gewicht des Fahrgasts an, damit der Betrieb mit der richtigen Personalstärke anrückt.

Kann eine Begleitperson mitfahren?

In der Regel ja, sagen Sie es bei der Anfrage dazu. Ob die Krankenkasse eine Begleitung mitfinanziert, hängt vom Einzelfall und von der Verordnung ab.
katew