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Krankenfahrt für Privatpatienten 2026: PKV & Beihilfe

Krankenfahrten für Privatpatienten: Wie die private Krankenversicherung Fahrtkosten erstattet, was im Tarif stehen muss, welche Rolle die Beihilfe spielt.

Dino Lalic
Dino LalicGründer & Geschäftsführer · katew.de
02. Juni 20268 Min. Lesezeit
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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Bei medizinischen Fragen wende dich an deinen Arzt, bei rechtlichen Fragen an deine Krankenkasse oder eine fachkundige Beratungsstelle. Die Inhalte sind sorgfältig recherchiert (Stand: Juni 2026, Quellen siehe Artikelende), können sich aber jederzeit ändern. katew vermittelt ausschließlich nicht-medizinische Krankenfahrten. Qualifizierte Krankentransporte (KTW/RTW) und Notfälle bitte über 19222 bzw. 112.

Auf einen Blick
  • Privatpatienten brauchen keinen Transportschein nach Muster 4; maßgeblich ist der Versicherungstarif.
  • Erstattet wird meist gegen Rechnung, je nach Tarifbedingungen.
  • Beihilfeberechtigte rechnen den Beihilfeanteil zusätzlich über die Beihilfestelle ab.

Für Privatpatienten gelten bei Krankenfahrten andere Regeln als in der gesetzlichen Versicherung. Statt § 60 SGB V zählt der Vertrag mit der privaten Krankenversicherung (PKV).

PKV statt Transportschein

Ein Formular Muster 4 ist in der PKV nicht vorgesehen. Notwendig ist die ärztliche Anordnung bzw. Notwendigkeit der Fahrt sowie eine entsprechende Leistung im Tarif. Prüfen Sie vor der Fahrt Ihre Versicherungsbedingungen.

Was der Tarif regelt

Ob und in welcher Höhe Fahrtkosten erstattet werden, steht in den Tarifbedingungen. Häufig sind Transporte zur stationären Behandlung abgedeckt, ambulante Fahrten teils nur eingeschränkt. Im Zweifel hilft eine kurze Anfrage bei Ihrer Versicherung vor der Fahrt.

Beihilfe für Beamte

Beihilfeberechtigte erhalten den Beihilfeanteil nach den Beihilfevorschriften des Bundes oder des jeweiligen Landes, den Restanteil über die PKV. Reichen Sie die Rechnung bei beiden Stellen ein.

Abrechnung

In der Regel zahlen Sie die Fahrt zunächst selbst und reichen die Rechnung zur Erstattung ein. Bewahren Sie Verordnung bzw. ärztliche Notwendigkeit und Beleg auf. Allgemeiner Ablauf: Fahrtkostenerstattung.

FAQ

Zahlt die private Krankenversicherung Krankenfahrten?

Je nach Tarif. Stationäre Transporte sind oft abgedeckt, ambulante teils eingeschränkt. Prüfen Sie die Tarifbedingungen.

Brauche ich als Privatpatient einen Transportschein?

Nein, das Formular Muster 4 gilt für die gesetzliche Versicherung. In der PKV zählen ärztliche Notwendigkeit und Tarif.

Was übernimmt die Beihilfe?

Den Beihilfeanteil nach den jeweiligen Beihilfevorschriften, den Rest die private Versicherung.

Wie rechne ich ab?

In der Regel gegen Rechnung, die Sie bei PKV und gegebenenfalls Beihilfe einreichen.

Fazit

Für Privatpatienten entscheidet der Tarif über die Erstattung der Krankenfahrt. Klären Sie die Leistung vorab. katew vermittelt die Fahrt; die Abrechnung läuft über Ihre Versicherung.

Hinweis: katew ist eine unabhängige Vermittlungsplattform für nicht-medizinische Krankenfahrten (Taxi/Mietwagen, sitzend, Rollstuhl, Tragestuhl, einfache Liegendfahrt). katew betreibt keine Fahrzeuge, führt keine qualifizierten Krankentransporte oder Rettungsfahrten durch und gibt keine medizinische Beratung.

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